Sommer auf dem Balkon, Sommer auf dem Teller

Was für ein Som­mer! Ger­ade ist es mal wieder aus­ge­sprochen warm. An einem solchen Tag schwitzend am Herd ste­hen, ist keine wirk­lich gute Aus­sicht. Zeit für den Som­merk­las­siker schlechthin: Insalata Cap­rese. Weit­er­lesen

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Behutsam Düngen im Kräutergarten mit Pflanzenjauche

Viel hilft viel? Nicht beim Dün­gen. Ins­beson­dere bei Kräutern, die frisch gegessen oder für Heilzwecke einge­setzt wer­den, sollte man seinen Dünger mit Bedacht auswählen. Viel Dünger brauchen Kräuter in der Regel ohne­hin nicht. Min­er­alis­che oder natür­liche Min­er­aldünger sind zu stick­stoffhaltig und rasch zuviel des Guten.

Aber im Früh­jahr und auch im Früh­som­mer sind Bein­well, Bor­retsch,
Kapuzin­erkresse, Meer­ret­tich, Lieb­stöckel oder Schnit­t­lauch für einen
zusät­zlichen Nährstoff­schub dankbar. Wenn organ­is­che Dünger wie Horn­späne, Guano oder Kom­post nicht ver­füg­bar sind, bietet sich Pflanzen­jauche an. Sie ist ein mildes Düngemit­tel und unter­stützt zusät­zlich die Bekämp­fung von Schädlingen.

Photo by Simplicius, 2004, GNU/FDL

Photo by Sim­pli­cius, 2004, GNU/FDL

Brennnes­sel­brühe 

»Brennnes­sel­brühe eignet sich zum Stärken und Dün­gen aller Gartenpflanzen. Weit­er­lesen

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Mit Rosmarin und Wirsing zwischen Sommer und Winter

Spargel, Erd­beeren, Rhabar­ber! Eigentlich kann ich es kaum mehr erwarten. Die ersten war­men Früh­lingstage machten schon richtig Lust darauf. Und in der Tat ist der erste Spargel aus Deutsch­land schon zu haben. Aber zwis­chen Win­ter und Som­mer passt an Tagen mit über­raschend frosti­gen Aben­den auch nochmal ein Win­ter­essen, zumal wenn es ein her­rliches Som­mer­aroma birgt.

Unsere Lek­torin Doris schrieb mir genau von einem solchen Essen. Mhhh … Ratet, was es hier bald gibt?

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

»An diesem Woch­enende war essen­stech­nisch bei mir Som­mer und Win­ter ange­sagt. Nein, wir hat­ten am Rande der Schwäbis­chen Alb keinen plöt­zlichen Win­tere­in­bruch, aber heute gab’s nochmal ein Win­ter­essen: Käseknödel mit Wirs­inggemüse. Das war aus­nahm­sweise extrem schnell zubere­itet, denn die Knödel musste ich nur aus dem Win­ter­schlaf (hihi, Tiefkühl) wecken ;-) . Sonst macht man die im Prinzip wie Sem­melknödel, nur dass noch Käse dazukommt. Das Wirs­inggemüse war mit Speck, Schmand und das Ganze dann mit Pinienker­nen deko­ri­ert. Jamjam..

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Der Sam­stag war der Vorgeschmack auf den Som­mer. Dank des milden Win­ters hätte ich für mein Ros­mar­in­häh­nchen sogar noch auf das frische Kraut vom Balkon zurück­greifen kön­nen (Zweige leg ich nor­mal zwis­chen das Gemüse). Der Ein­fach­heit hal­ber hab ich mein Kräuter­salz genom­men. Geht alles ganz fix: Kartof­fel, Karot­ten und Knobi mit Olivenöl, Pfef­fer und Salz aufs Back­blech, den Häh­nchen­schlegel würzen und oben drauf legen — und schon schmeckt’s nach Som­mer! :-)

Guten Hunger und  liebe Grüße.«

Dazu reichen wir eine Buchempfehlung aus dem Ulmer Verlag 

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Kochen mit Kräutern. Renate Volk, Frid­helm Volk.
2. Auflage 2011. 128 S., 127 Farb­fo­tos, kart.
ISBN 978–3-8001–6943-6. € 9,90

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Ran an die Artischocken! Eine Bildergeschichte mit Rezept.

»Ja, Gemüse­bau«, sagte sie, »das ist eine wun­der­bare Sache, daran hat man eine wirk­liche Freude. Kloster Wutz ist eigentlich eine Gartenge­gend; unser Spargel ist denn auch weit und breit der beste, und meine gute Schmar­gen­dorf hat Artischocken gezo­gen, so groß wie ‘ne Sonnenblume.

(Aus Theodor Fontane, Der Stechlin)

Artischocken sind ganz wun­der­same Gewächse. Dis­tel­gewächse, um genau zu sein. Ihre Blüten­stände lan­den bei uns auf dem Teller. Auch bei unserer Lek­torin Doris, die mir ihr Rezept nebst einer Reihe von Fotos zusendete.

»Gestern habe ich diese kleinen, vio­let­ten ital­ienis­chen Artischocken mal aus­pro­biert. Von früher kenne ich eigentlich nur die dicken, die gekocht und dann in Soße gedippt werden…

Hab’ die trock­e­nen Blät­ter außen weggezup­pelt, den Stiel geschält, die Blüten der Länge nach hal­biert und mit Knoblauch, Kräuter­salz und Olivenöl ange­braten, dann mit Brühe aufgegossen und 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwis­chen­zeit Quark (nicht die Mager­vari­ante!), Joghurt, Pfef­fer, Salz, Schnit­t­lauch und jaaaaa, *hauch*noch mal, Knoblauch gemis­cht. Zusam­men mit meinem Cia­batta war das eeeecht lecker. Hatte erst bedenken, ob ich satt werde, aber es hat gereicht…eigentlich hätt’s auch für zwei gere­icht, zumin­d­est als Vor­speise. Na ja, ich war vorhin beim Sport … ;-)«

Mhhh … das pro­biere ich auch mal aus! Und so sah es dann bei Doris aus:

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

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Der Frühling ist grün: Bärlauchrisotto #rezept

Früh­ling! Er ist da!

»Früh­ling läßt sein blaues Band
Wieder flat­tern durch die Lüfte«

dichtete unvergessen Eduard Mörike. Aber wer den Blick senkt, sieht .… grün! Der erste Bär­lauch sprießt. Und Doris, unsere Garten-Lektorin, hat mir kurz­er­hand ein köstliches Rezept geschickt: Bärlauchrisotto!

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

»…i und ich schicke Dir mein früh­ling­shaftes Bär­lauchrisotto. […] Wir haben am Mittwoch schon den ersten ganz jun­gen Bär­lauch an der Teck geern­tet und in Pesto ver­wan­delt. Und heute gab’s beim Son­nenspazier­gang dann gle­ich wieder die Gele­gen­heit, um das Aben­dessen selbst zu jagen ;-). Grob gehackt werfe ich zum Schluss der Kochzeit den Bär­lauch zum Risotto, Käse drüber und, weil keine Pinienkerne mehr da waren, ein­fach gehackte und geröstete Man­deln — auch lecker!

Von gestern Abend gibt’s lei­der nichts zu zeigen. Da war ich näm­lich Piz­zaessen! :-D«

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Guten Appetit!

Buchempfehlung aus dem Ulmer Ver­lag

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Ernte am Wegrand. Wild­kräuter, Früchte und Beeren. Chris­tine Recht. 5., aktu­al­isierte Auflage 2013. 128 S.,
62 Farb­fo­tos, 13 Zeich­nun­gen, kart.
SBN 978–3-8001–7871-1. € 9,90

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Buch. 

 

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