Autorinterview mit Coco Burckhardt über Wildpflanzen: “Aber der größte Motor für diese Leidenschaft ist meine enge Verbundenheit zur Natur.”

Foto: Coco Burckhardt

Foto: Coco Burckhardt

Zunächst wün­schen wir allen Lesern, Ver­lags­fre­un­den, Autoren, Geschäftspart­nern und Kun­den ein gesun­des, erfol­gre­iches Neues Jahr 2014!

Autoren haben einen beson­deren Blick auf Ihr Thema und Buch, den vor allem Leser inter­essieren. Deswe­gen inter­viewen wir vom Ulmer Ver­lag unsere Autoren in der Reihe Autoren­in­ter­view. Weiter geht es mit unserem Autor Coco Bur­ck­hardt, die bei uns im Ver­lag Alles aus Wildpflanzen. Kochen & kon­servieren, heilen & vor­beu­gen, waschen & fär­ben, räuch­ern & zaubern veröf­fentlicht hat.

Ulmer Ver­lag: Kön­nten Sie sich und Ihr Buch „Alles aus Wildpflanzen“ bitte kurz vorstellen?

Coco Bur­ck­hardt: Mit­tler­weile wohne ich mit meinem Fre­und auf einem 12 ha Hof im All­gäu. Wir leben dort als Selb­stver­sorger mit Ziegen, Schafen, Bienen und Katzen. Neben Hof und Wildpflanzenkursen betreue ich zwei Mal die Woche Schulkinder im Wald (angeschlossen an den Wald­kinder­garten in Grönenbach).

Studiert habe ich zwar Sozialpäd­a­gogik, allerd­ings liegt meine ganze Aufmerk­samkeit und Liebe bei den Wildpflanzen, bei ihrer vielfälti­gen Nutzung und noch mehr bei ihren Wurzeln und Ver­wen­dun­gen im mit­teleu­ropäis­chen Brauchtum.

In etwa genau bei dem Inhalt meines Buches. Hier wer­den 100 heimis­che Wildpflanzen in den Bere­ichen Küche, Heilkunde, Handw­erk und Brauch­tum por­traitiert. Im ersten Drit­tel finden die Leser Grun­drezepte und grundle­gende Erläuterun­gen zu diesen Bere­ichen, wie z. B: Koch-, Salben-, Tee-, Färbe oder Räucher­mis­chungsrezepte. Weit­er­lesen

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Sauerkraut – das Powerkraut

Aus Weißkohl man ohne großen Aufwand selbst Sauerkraut herstellen. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

Aus Weißkohl man ohne großen Aufwand selbst Sauer­kraut her­stellen. Foto: Klaus-Uwe Ger­hardt / pixelio.de

Um Pflanzenkost für den Win­ter halt­bar zu machen, wur­den über Jahrtausende die unter­schiedlich­sten Kon­servierungsarten entwick­elt. Dazu gehört das Ein­schla­gen in Erd­gruben und Sand, das Trock­nen und Dör­ren, das Ein­le­gen in Essig, das Ein­salzen und Räuch­ern. Schon sehr früh ent­deckte man bere­its das Ein­säuern von Weißkohl.  Weit­er­lesen

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Auf in die Pilze!

Läßt das Pilzsammlerherz höher schlagen, Foto: Meinhard Siegmundt  / pixelio.de

Läßt das Pilzsamm­ler­herz höher schla­gen, Foto: Mein­hard Sieg­mundt / pixelio.de

Pilze sam­meln ist seit jeher reizvoll für den Men­schen. Speisepilze sind im Spät­som­mer und Herbst ein wertvolles Nahrungsmit­tel aus der Natur. Aber – wo kann man sie finden? Und woher weiß ich, dass ich den richti­gen erwis­cht habe? War Ihre Pilz­ernte (erfolg)reich? Dann geht’s jetzt ans Zubere­iten. Gemein­sam gekocht ist ein Pilzgericht der krö­nende Abschluss eines fröh­lichen Aus­flugs. Pilze haben ein unver­wech­sel­bares Aroma, zu viel fremde Würze kann also schaden. Zwiebeln, Peter­silie und Salz sind immer sichere Zutaten. Fein­blät­trige Lamel­len­pilze wie Schopft­intling, Perlpilz oder Schei­den­streifl ing eignen sich als Sup­pen­pilze: Mit Zwiebeln andün­sten, mit Brühe aufgießen und mit Kräuter­salz oder Pilzpul­ver, Pfef­fer und Peter­silie würzen – fer­tig ist eine feine Pilz­suppe. Ein bis zwei Wald­pilzmahlzeiten pro Woche sind laut Experten unbe­den­klich, was die Strahlen­be­las­tung angeht. Weit­er­lesen

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