Behutsam Düngen im Kräutergarten mit Pflanzenjauche

Viel hilft viel? Nicht beim Dün­gen. Ins­beson­dere bei Kräutern, die frisch gegessen oder für Heilzwecke einge­setzt wer­den, sollte man seinen Dünger mit Bedacht auswählen. Viel Dünger brauchen Kräuter in der Regel ohne­hin nicht. Min­er­alis­che oder natür­liche Min­er­aldünger sind zu stick­stoffhaltig und rasch zuviel des Guten.

Aber im Früh­jahr und auch im Früh­som­mer sind Bein­well, Bor­retsch,
Kapuzin­erkresse, Meer­ret­tich, Lieb­stöckel oder Schnit­t­lauch für einen
zusät­zlichen Nährstoff­schub dankbar. Wenn organ­is­che Dünger wie Horn­späne, Guano oder Kom­post nicht ver­füg­bar sind, bietet sich Pflanzen­jauche an. Sie ist ein mildes Düngemit­tel und unter­stützt zusät­zlich die Bekämp­fung von Schädlingen.

Photo by Simplicius, 2004, GNU/FDL

Photo by Sim­pli­cius, 2004, GNU/FDL

Brennnes­sel­brühe 

»Brennnes­sel­brühe eignet sich zum Stärken und Dün­gen aller Gartenpflanzen. Weit­er­lesen

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Alle meine Entchen: Landglück mit Laufenten (3)

Quak! Die Laufen­ten watscheln vor meinem inneren Auge laut­stark schnat­ternd vor­bei. In Wahrheit tun sie das bei Heike Pohl. In ihrem Blog Landglück lässt die freie Autorin uns an ihrem Leben inmit­ten von Marschwiesen auf einem alten Hof in Schleswig-Holstein teil­haben. Schafe, Ponys und andere »Viechereien« wach­sen dem Leser ebenso rasch ans Herz wie der wun­der­volle Garten. Ihre Fotos und Texte ver­raten einen genauen Blick für Details und ihre liebevolle Art, wie sie die Natur um sich herum betra­chtet und beobachtet.

Vor ger­aumer Weile kam Heike auf die Ente, vielmehr zwei Enten. Hier im Blog erzählte sie uns bere­its, wie es dazu kam und wie die Enten bei Heike leben. Heute ver­rät sie, was man anson­sten noch bei der Hal­tung von Enten bedenken muss.

Foto: Heike Pohl, landgluck.wordpress.com

Foto: Heike Pohl, landgluck.wordpress.com

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Ran an die Artischocken! Eine Bildergeschichte mit Rezept.

»Ja, Gemüse­bau«, sagte sie, »das ist eine wun­der­bare Sache, daran hat man eine wirk­liche Freude. Kloster Wutz ist eigentlich eine Gartenge­gend; unser Spargel ist denn auch weit und breit der beste, und meine gute Schmar­gen­dorf hat Artischocken gezo­gen, so groß wie ‘ne Sonnenblume.

(Aus Theodor Fontane, Der Stechlin)

Artischocken sind ganz wun­der­same Gewächse. Dis­tel­gewächse, um genau zu sein. Ihre Blüten­stände lan­den bei uns auf dem Teller. Auch bei unserer Lek­torin Doris, die mir ihr Rezept nebst einer Reihe von Fotos zusendete.

»Gestern habe ich diese kleinen, vio­let­ten ital­ienis­chen Artischocken mal aus­pro­biert. Von früher kenne ich eigentlich nur die dicken, die gekocht und dann in Soße gedippt werden…

Hab’ die trock­e­nen Blät­ter außen weggezup­pelt, den Stiel geschält, die Blüten der Länge nach hal­biert und mit Knoblauch, Kräuter­salz und Olivenöl ange­braten, dann mit Brühe aufgegossen und 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwis­chen­zeit Quark (nicht die Mager­vari­ante!), Joghurt, Pfef­fer, Salz, Schnit­t­lauch und jaaaaa, *hauch*noch mal, Knoblauch gemis­cht. Zusam­men mit meinem Cia­batta war das eeeecht lecker. Hatte erst bedenken, ob ich satt werde, aber es hat gereicht…eigentlich hätt’s auch für zwei gere­icht, zumin­d­est als Vor­speise. Na ja, ich war vorhin beim Sport … ;-)«

Mhhh … das pro­biere ich auch mal aus! Und so sah es dann bei Doris aus:

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

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Der Frühling ist grün: Bärlauchrisotto #rezept

Früh­ling! Er ist da!

»Früh­ling läßt sein blaues Band
Wieder flat­tern durch die Lüfte«

dichtete unvergessen Eduard Mörike. Aber wer den Blick senkt, sieht .… grün! Der erste Bär­lauch sprießt. Und Doris, unsere Garten-Lektorin, hat mir kurz­er­hand ein köstliches Rezept geschickt: Bärlauchrisotto!

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

»…i und ich schicke Dir mein früh­ling­shaftes Bär­lauchrisotto. […] Wir haben am Mittwoch schon den ersten ganz jun­gen Bär­lauch an der Teck geern­tet und in Pesto ver­wan­delt. Und heute gab’s beim Son­nenspazier­gang dann gle­ich wieder die Gele­gen­heit, um das Aben­dessen selbst zu jagen ;-). Grob gehackt werfe ich zum Schluss der Kochzeit den Bär­lauch zum Risotto, Käse drüber und, weil keine Pinienkerne mehr da waren, ein­fach gehackte und geröstete Man­deln — auch lecker!

Von gestern Abend gibt’s lei­der nichts zu zeigen. Da war ich näm­lich Piz­zaessen! :-D«

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Guten Appetit!

Buchempfehlung aus dem Ulmer Ver­lag

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Ernte am Wegrand. Wild­kräuter, Früchte und Beeren. Chris­tine Recht. 5., aktu­al­isierte Auflage 2013. 128 S.,
62 Farb­fo­tos, 13 Zeich­nun­gen, kart.
SBN 978–3-8001–7871-1. € 9,90

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Buch. 

 

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Alle meine Entchen: Landglück mit Laufenten (2)

Eine Muh, eine Mäh, eine Tätärätätä! Unweiger­lich schle­icht sich mir diese Melodie ins Ohr, wenn ich die Geschichten von Heike Pohl in ihrem Blog Landglück lese. Die freie Autorin lebt inmit­ten von Marschwiesen auf einem alten Hof in Schleswig-Holstein. Schafe, Ponys und andere »Viechereien« wach­sen dem Leser ebenso rasch ans Herz wie der wun­der­volle Garten. Ihre Fotos und Texte ver­raten einen genauen Blick für Details und ihre liebevolle Art, wie sie die Natur um sich herum betra­chtet und beobachtet.

Vor ger­aumer Weile kam Heike Pohl auf die Ente, vielmehr zwei Enten. Hier im Blog erzählte sie uns in der ver­gan­genen Woche, wie es dazu kam. Heute erfahren wir mehr darüber, wie die Enten bei Heike leben.

Foto: Heike Pohl, landgluck.wordpress.com

Foto: Heike Pohl, landgluck.wordpress.com

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