Mit Rosmarin und Wirsing zwischen Sommer und Winter

Spargel, Erd­beeren, Rhabar­ber! Eigentlich kann ich es kaum mehr erwarten. Die ersten war­men Früh­lingstage machten schon richtig Lust darauf. Und in der Tat ist der erste Spargel aus Deutsch­land schon zu haben. Aber zwis­chen Win­ter und Som­mer passt an Tagen mit über­raschend frosti­gen Aben­den auch nochmal ein Win­ter­essen, zumal wenn es ein her­rliches Som­mer­aroma birgt.

Unsere Lek­torin Doris schrieb mir genau von einem solchen Essen. Mhhh … Ratet, was es hier bald gibt?

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

»An diesem Woch­enende war essen­stech­nisch bei mir Som­mer und Win­ter ange­sagt. Nein, wir hat­ten am Rande der Schwäbis­chen Alb keinen plöt­zlichen Win­tere­in­bruch, aber heute gab’s nochmal ein Win­ter­essen: Käseknödel mit Wirs­inggemüse. Das war aus­nahm­sweise extrem schnell zubere­itet, denn die Knödel musste ich nur aus dem Win­ter­schlaf (hihi, Tiefkühl) wecken ;-) . Sonst macht man die im Prinzip wie Sem­melknödel, nur dass noch Käse dazukommt. Das Wirs­inggemüse war mit Speck, Schmand und das Ganze dann mit Pinienker­nen deko­ri­ert. Jamjam..

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Der Sam­stag war der Vorgeschmack auf den Som­mer. Dank des milden Win­ters hätte ich für mein Ros­mar­in­häh­nchen sogar noch auf das frische Kraut vom Balkon zurück­greifen kön­nen (Zweige leg ich nor­mal zwis­chen das Gemüse). Der Ein­fach­heit hal­ber hab ich mein Kräuter­salz genom­men. Geht alles ganz fix: Kartof­fel, Karot­ten und Knobi mit Olivenöl, Pfef­fer und Salz aufs Back­blech, den Häh­nchen­schlegel würzen und oben drauf legen — und schon schmeckt’s nach Som­mer! :-)

Guten Hunger und  liebe Grüße.«

Dazu reichen wir eine Buchempfehlung aus dem Ulmer Verlag 

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Kochen mit Kräutern. Renate Volk, Frid­helm Volk.
2. Auflage 2011. 128 S., 127 Farb­fo­tos, kart.
ISBN 978–3-8001–6943-6. € 9,90

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Der Frühling ist grün: Bärlauchrisotto #rezept

Früh­ling! Er ist da!

»Früh­ling läßt sein blaues Band
Wieder flat­tern durch die Lüfte«

dichtete unvergessen Eduard Mörike. Aber wer den Blick senkt, sieht .… grün! Der erste Bär­lauch sprießt. Und Doris, unsere Garten-Lektorin, hat mir kurz­er­hand ein köstliches Rezept geschickt: Bärlauchrisotto!

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

»…i und ich schicke Dir mein früh­ling­shaftes Bär­lauchrisotto. […] Wir haben am Mittwoch schon den ersten ganz jun­gen Bär­lauch an der Teck geern­tet und in Pesto ver­wan­delt. Und heute gab’s beim Son­nenspazier­gang dann gle­ich wieder die Gele­gen­heit, um das Aben­dessen selbst zu jagen ;-). Grob gehackt werfe ich zum Schluss der Kochzeit den Bär­lauch zum Risotto, Käse drüber und, weil keine Pinienkerne mehr da waren, ein­fach gehackte und geröstete Man­deln — auch lecker!

Von gestern Abend gibt’s lei­der nichts zu zeigen. Da war ich näm­lich Piz­zaessen! :-D«

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Foto: Doris Kowalzik

Guten Appetit!

Buchempfehlung aus dem Ulmer Ver­lag

Ernte-am-Wegrand_MzY3MjY0Nl8zNjcyNjQ2Wg

Ernte am Wegrand. Wild­kräuter, Früchte und Beeren. Chris­tine Recht. 5., aktu­al­isierte Auflage 2013. 128 S.,
62 Farb­fo­tos, 13 Zeich­nun­gen, kart.
SBN 978–3-8001–7871-1. € 9,90

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Buch. 

 

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Köstliche Kräuter: Schnittlauch

3, 2, 1 — los! Los geht’s mit der Freiluft­sai­son. Die ersten son­ni­gen, war­men Tage machen Lust auf Grün und Knall­bunt. Und Kräu­ter­duft! Kräuter sind hüb­sch anzuse­hen und schmecken aus eigener Ernte gle­ich nochmal so gut.

Schnit­t­lauch in Röllchen geschnit­ten schmecken zum Beispiel auf einem frisch geback­enem Brot mit Frischkäse und Tomaten, mit Quark und Pel­lka­rtof­feln oder in einem kun­ter­bun­ten Früh­lingssalat.    Weit­er­lesen
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So schmeckt der Frühling: Wissenswertes über Bärlauch

Der mehrjährige Bär­lauch (Allium ursinum) ist eines der beliebtesten Wild­kräuter. Die jun­gen, nach Knoblauch duf­ten­den Blät­ter bere­ich­ern die Früh­jahrsküche. Nach der Blüte ziehen sich die Kräfte in die Zwiebel zurück, um im näch­sten Früh­jahr wieder auszutreiben.  Weit­er­lesen

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Gänseblümchen — die Blume aus dem Zaubergarten

Gänseblümchenkorb, Foto: Lilo-Kapp, pixelio.de

Gänse­blüm­chenkorb, Foto: Lilo-Kapp, pixelio.de

Das Gänse­blüm­chen ist eine Blume aus dem Zauber­garten der ger­man­is­chen Göt­tin Freya, de Göt­tin der Liebe und des Glücks. Wenn die Göt­tin im Früh­jahr nach dem Win­ter herumzieht und ihre Füße den Boden berühren, begin­nen die Blu­men üppig zu sprießen.
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