Welche Gebirgstypen gibt es? (2)

Die Alpen. Foto: berggeist007  / pixelio.de

Die Alpen. Foto: berggeist007 / pixelio.de

Geologisch-tektonische Gebirgstypen

Gebirge kön­nen in plat­ten­tek­tonis­cher Hin­sicht bei Kol­li­sionsvorgän­gen oder diver­gen­ten Bewe­gun­gen unter­schiedlicher Lithos­phären­plat­ten an deren Rän­dern, oder über hot spots auch im Innern von Lithos­phären­plat­ten entste­hen (s. Vor­satz). Alte Gebirge aus früheren Gebirgs­bil­dungsphasen (s. oben) liegen meist im Innern der Kon­ti­nente und weisen in der Regel auf ehe­ma­lige Plat­ten­rän­der hin (z. B. Ural). Weit­er­lesen

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Welche Gebirgstypen gibt es? (1)

Gebirge lassen sich nach ver­schieden­sten Kri­te­rien typ­isieren. Vor­wiegend beschreibend kann man eine geo­mor­phol­o­gis­che Gliederung vornehmen, wobei nach der Form z. B. Grat­ge­birge, Kam­mge­birge, Ket­tenge­birge und Tafel­län­der aus­gegliedert wer­den kön­nen, unter stärk­erer Berück­sich­ti­gung der Genese auch Typen wie Deck­enge­birge, Fal­tenge­birge, Bruch­schol­lenge­birge oder Vulka­nge­birge, um nur einige zu nen­nen. Im Fol­gen­den soll diese Begriffsvielfalt durch Beschränkung auf zwei Gliederungskri­te­rien eingeschränkt wer­den: ein­er­seits eine Ein­teilung nach dem Alter, ander­seits nach dem tektonisch-geologischen Baustil. Die bei­den Typ­isierun­gen sind nicht iden­tisch, da genetisch zusam­menge­hörige Gebirge zu unter­schiedlichen Zeiten gebildet wor­den sein kön­nen, ander­seits gle­ichalte Gebirge einen unter­schiedlichen Baustil aufweisen kön­nen. Weit­er­lesen

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Was ist Nebel?

Die Luft enthält immer eine mehr oder weniger große Menge Wasser­dampf. Das lässt sich mit einem kleinen Exper­i­ment ganz schnell beweisen: Man gießt dazu eine Flasche Bier – frisch aus dem Kühlschrank – ins Glas. Noch während des Ein­schenkens kann man beobachten, wie sich das Glas beschlägt (bei sehr trock­ener Luft oder in einem geheizten Raum kann der Ver­such allerd­ings misslin­gen!). Durch das kalte Bier wurde das Glas und damit auch die mit dem Glas in Berührung ste­hende Luft unter die Taupunk­t­stem­per­atur abgekühlt. Dadurch kam es zur Kon­den­sa­tion des Wasser­dampfes und die kon­den­sierten Wassertröpfchen haben sich auf dem Glas abge­setzt. Man braucht also Luft nur tief genug abzukühlen, um eine Kon­den­sa­tion des Wasser­dampfes zu erzwin­gen. Wenn keine entsprechend kalte Ober­fläche vorhan­den ist, auf der sich der kon­den­sierte Wasser­dampf abset­zen kann, bleiben die entste­hen­den Wassertröpfchen in der Luft schweben. Weit­er­lesen

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